Spritzig soll es sein
Vinnfred's spritzige Fav's:
Sekt, Secco, Perlwein – Hier gibt’s alles was kribbelt.
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Alltags-Prickler
€ 10,50€ 14,00 / l
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Perlwein, Secco, Sekt, what?
Was heißt das alles überhaupt und was ist der Unterschied zwischen Sekt, Secco und Perlwein? Und wann trinkt man was? Hier kommt die ehrliche Antwort ohne Fachchinesisch:

Perlwein
Der ruhige Typ. Nur 1 bis 2,5 bar Druck – man merkt das Kribbeln aber es drängt sich nicht auf. Weniger Bläschen als Sekt, dafür entspannter und leichter. Wer Sprudel mag aber nicht will dass der Wein dabei eine Show veranstaltet.

Secco
Im Grunde ein Perlwein mit coolem Namen – leicht, fruchtig, sanft prickelnd. Weniger Druck im Glas als Sekt, dafür mehr Leichtigkeit. Der Wein der keine Erklärung braucht und auch keine liefert. Einfach aufmachen, einschenken, genießen.

Sekt
Der Lauteste mit dem besten Auftreten. Gesetzlich mindestens 3,5 bar Kohlensäuredruck – die Bläschen sind feiner, steigen länger auf und machen insgesamt mehr Eindruck im Glas. Wie Secco, aber er hat einen Anzug an. Für Momente die sich ein bisschen besonders anfühlen sollen.

Weinschorle
Eigentlich ganz simpel: Wein plus Sprudelwasser, fertig. Aber wenn der Wein stimmt passiert was Magisches – leichter, frischer, länger trinkbar. Und das Beste: keine Regeln, kein Druck, du machst das selbst. Der Sommerwein schlechthin.
Wann trinke ich was? Sekt zum Frühstück, tatsächlich eine gute Idee:
Sekt zum Anstoßen, Secco für den Balkon, Perlwein zum Brunch und Weinschorle wenn die Sonne brennt – spritzige Weine haben ihre Momente. Hier findest du heraus welcher Sprudelwein wann ins Glas kommt.
Spontaner Balkonabend
Secco. Kein Plan, kein Anlass – einfach Sonne, gute Laune und ein Glas das genauso unkompliziert ist wie der Abend.
Geburtstag, Beförderung, Verlobung
Sekt. Wenn man kurz innehalten und anstoßen will. Der einzige Sprudelwein der sich wirklich nach Moment anfühlt.
Brunch am Wochenende
Perlwein. Leise, entspannt, passt zu Rührei genauso gut wie zu Croissant. Macht keine Ansagen und stört niemanden.
30 Grad, Garten, Eiswürfel
Weinschorle. Eigentlich keine Frage. Einfach den richtigen Wein nehmen, Sprudel dazu, fertig ist der Sommer.
Alle Prickler auf einen Blick:
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Alles über prickelnde Weine – und einiges was du nicht wusstest
Prickelnde Weine haben einen Ruf. Den des Besonderen, des Festlichen, des „nur zu besonderen Anlässen“. Dabei ist ein gutes Glas Secco an einem normalen Dienstagabend auf dem Balkon vielleicht der beste Beweis dafür dass man keinen Anlass braucht um sich etwas Gutes zu gönnen.
Aber woher kommt das Kribbeln eigentlich? Ganz simpel: Kohlensäure. Bei der Herstellung von Sekt und Co. vergärt der Wein ein zweites Mal – dabei entsteht CO₂ das im Wein gebunden bleibt. Wird die Flasche geöffnet, sucht sich das Gas seinen Weg nach oben. In einem einzigen Glas Sekt steigen dabei schätzungsweise bis zu 20 Millionen Bläschen auf. Kein Wunder dass das so gut aussieht.
Warum schmeckt kalter Sekt besser? Weil Kohlensäure bei niedrigen Temperaturen besser im Wein gebunden bleibt. Je wärmer das Glas, desto schneller entweichen die Bläschen – und desto flacher schmeckt der Wein.
Die ideale Trinktemperatur für Sekt und Secco liegt bei 6 bis 8 Grad. Einfach eine Stunde vor dem Trinken in den Kühlschrank – fertig.
Und das Glas? Macht tatsächlich einen Unterschied. Die schmale Sektflöte hält die Bläschen länger im Wein. Das breite Coupe-Glas – das man aus alten Filmen kennt – lässt die Kohlensäure schneller entweichen. Sieht schicker aus, schmeckt aber weniger lang gut. Du entscheidest was dir wichtiger ist.
Ein kleines Geheimnis der Weinwelt: Viele teure Champagner und Sekte werden nach derselben Methode hergestellt wie günstigere Alternativen aus Deutschland. Der Unterschied liegt oft weniger in der Technik als in der Herkunft der Trauben und der Zeit die der Wein auf der Hefe verbringt – je länger, desto komplexer. Das erklärt den Preisunterschied. Aber ob sich der für dich lohnt, weißt am Ende nur du selbst.
Das Schönste an prickelnden Weinen ist vielleicht das: Sie machen jeden Moment ein bisschen größer. Nicht weil sie teuer sind oder weil man einen Grund braucht. Sondern weil Bläschen im Glas einfach gute Laune machen. Und das reicht als Grund vollkommen aus.




